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Dekubitus - eine Herausforderung in der Pflege

Antidekubitus-Matratze Dekubitus Druckgeschwür Prävention Ultraschalltherapie Weichlagerung Wundliegen

Der Dekubitus, zu deutsch etwa Wundliegen, ist grundsätzlich keine eigenständige Erkrankung, sondern entsteht in Folge anderer Erkrankungen bzw. durch Umstände, die mit längerfristiger Erkrankung einhergehen.

Das Hauptsymptom bei Dekubitus sind offene Stellen an der Haut

Beim Dekubitus entstehen durch eine Überbelastung der Haut offene Stellen an ebendieser. Besonders häufig betroffen sind Hautpartien über Knochenvorsprüngen. Typische Stellen für Dekubitus sind Steißbein, Schulterblätter, Dornfortsätze der Wirbelsäule sowie Fersen und Knöcheln und Dornfortsätze von Ellenbögen und Knien.

Risikofaktoren für Dekubitus sind zahlreich und verstärken einander gegenseitig

Es gibt keine einzelne Ursache, die sicher zu Dekubitus führt. Vielmehr handelt es sich um ein Zusammenwirken mehrerer Faktoren, die bei gemeinsamem Vorliegen das Auftreten von Dekubitus entsprechend begünstigen. Zu diesen Risikofaktoren zählen:

  • höheres Alter: Im Alter wird die Hautstruktur weniger widerstandsfähig.
  • ausgetrocknete Haut: Bei Krankheit und allgemein in höherem Alter wird oft zu wenig Flüssigkeit zugeführt oder zu viel ausgeschieden. Dadurch kommt es zu einer Austrocknung des Körpers und damit auch der Haut. Sehr trockene Haut wird rissig und ist deshalb weniger widerstandsfähig.
  • falsche Körperpflege: Zu seltenes Waschen und zu häufiges Waschen sowie unsachgemäße Hygiene schädigt die Haut.
  • Über- und Untergewicht: Beide Extreme begünstigen das Auftreten von Dekubitus.
  • Diabetes: In Folge langjähriger Diabeteserkrankung können Nerven- und Gefäßschäden auftreten. Gefäßschäden führen zu schlechterer Durchblutung des Gewebes und begünstigen dadurch Dekubitus auf direktem Weg. Nervenschäden andererseits bedingen eine verminderte oder fehlende Gefühlsempfindung in der Haut. Dadurch wird zu starker Druck auf der Haut nicht wahrgenommen und nicht in entsprechender Weise reagiert. Das gilt auch für Nervenschäden, die nicht durch Diabetes entstanden sind.
  • Mangelernährung: Zu geringe Zufuhr von Vitaminen und Spurenelementen begünstigt über zahlreiche Wege die Entstehung von Dekubitus. Außerdem führt mangelhafte Versorgung mit Proteinen zu einer Einschränkung der Wundheilung.
  • Inkontinenz: Bei Inkontinenz kommt es häufig zum Liegen in einer feuchten Umgebung. Dies weicht die Haut auf und schwächt sie damit.
  • Infektion: Infektionen schwächen die Immunabwehr und damit auch die Widerstandsfähigkeit der Haut.
  • längere Immobilität:
  • Druck: Zu hoher Druck auf der Haut führt zu einem Abklemmen der Kapillargefäße und damit zu einer mangelhaften Durchblutung.
  • Medikamente: Analgetika, Muskelrelaxantien, Narkotika.
  • Lagerung: Besonders bei längerer Bettlägrigkeit ist falsche Lagerung ein gewichtiger Risikofaktor für Dekubitus, weil es dadurch zu zu starker Druckbelastung kommt.
  • Hebetechnik: Durch falsches passives Bewegen kommt es zu einer Überlastung der Haut.

Viele der genannten Faktoren werden bei längerer Bettlägrigkeit relevant. Deshalb braucht es überall dort, wo bettlägrige Menschen gepflegt werden, besondere Maßnahmen zur Vorbeugung und Behandlung von Dekubitus.

Die Diagnose von Dekubitus ist eine Blickdiagnose

Die Diagnose von Dekubitus erfolgt anhand der sichtbaren Gewebeschäden. Darüber hinaus kann eine Einteilung anhand der Schwere der Schäden oder anhand der Ursache vorgenommen werden.

Bei Dekubitus ist die Vorbeugung ebenso wichtig wie die Behandlung

Da ein bereits vorhandener Dekubitus sehr langwierig in der Behandlung sein kann, ist auf die Vorbeugung in besonderem Maße zu achten. In vielen Fällen lässt sich die Entstehung von Dekubitus jedoch aufgrund zahlreicher vorhandener Risikofaktoren trotz aller vorbeugenden Maßnahmen nicht verhindern. Auch bei Behandlung eines bereits ausgebildeten Dekubitus müssen weiterhin konsequent vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden. Deshalb beinhaltet unser Dekubitus-Paket sowohl Produkte zur Vorbeugung, als auch solche zur Behandlung von Dekubitus.

Vorbeugende Maßnahmen:

  • Korrekte Lagerung
  • Häufiges Wechseln von Bettbezügen, besonders bei starkem Schwitzen
  • Korrekte Körperpflege inkl. Feuchtigkeitspflege
  • Vollwertige Ernährung

Behandlungsoptionen:

  • Wundpflege
  • Niederfrequenter Ultraschall von geringer Intensität

Zur optimalen Abdeckung der Erfordernisse der Dekubitus-Prävention und –Therapie finden sich im Dekubitus-Paket:

  • Lagerungshilfen für Sitzen und Liegen
  • Wechselbezüge für Lagerungshilfen
  • WoundShield zur Heilungsunterstützung von Wunden mit niederfrequentem Ultraschall von geringer Intensität
  • Behandlungspflaster für WoundShield
  • Wasserschutz bei Wunden und Wundverband

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