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Medizinische Tastaturen mit Silikonmembran

Hygiene Hygienetastatur IP 68 Reinraum

Das Thema ist in aller Munde: Nosokomiale Infektionen (nosos - Krankheit, komein - Pflegen) mit multiresistenten Erregern. Gemeint sind im Krankenhaus erworbene Infektionen mit bakteriellen Erregern, die zunehmend hohe Resistenzen gegenüber Antibiotika zeigen.

Nosokomiale Infektionen sind jedoch nicht nur auf den Krankenhausbereich beschränkt, sondern treten in allen Gesundheitseinrichtungen (Pflegeeinrichtungen und Rehabilitationszentren, Ambulatorien, Praxis) auf. Man spricht daher auch von „Health-Care Associated Infections“ (HCAI). Ein Großteil aller im Krankenhaus auftretenden Komplikationen sind auf HCAIs zurückzuführen, diese haben daher signifikanten Einfluss auf die Qualität der medizinischen und krankenpflegerischen Versorgung der Patienten. „Health-Care Associated Infections“ sind ein ernstzunehmendes Problem und die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung ist nach wie vor: regelmäßige hygienische Händedesinfektion!

Bei den Anforderungen an die Hygiene bei der Reinigung und Desinfektion von Flächen lautet die Empfehlung der "Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention“ beim Robert Koch-Institut (RKI): „Medizinisch-technische Geräte und Einrichtungsgegenstände sollen möglichst glatte Oberflächen haben und insbesondere an den Kontaktstellen zur Bedienung leicht zu reinigen und desinfizieren sein(Bundesgesundheitsbl - Gesundheitsforsch – Gesundheitsschutz 1∙2004). Wie aber soll eine Tastatur, als wesentliche Kontaktstelle zur Bedienung des Computers für Ärzte, Pflegepersonal und immer häufiger auch Patienten und Besucher, eine glatte Oberfläche haben, wo doch gerade der mechanische Hub jeder Taste den geforderten Schreibkomfort ausmacht?

In der Praxis zeigt sich, dass erst ein merklicher Tastenhub zu akzeptablen Ergebnissen beim Schreibkomfort führt. Je mehr und größere Spalten und schwer zugängliche Hohlräume eine Tastatur aufweist, umso schwieriger wird es, sie wirkungsvoll zu reinigen und zu desinfizieren. Auswege aus dem Dilemma werden nicht selten in den Extremen gesucht: Wasserdichte Tastaturen mit komplett flacher Oberfläche weisen keinen oder nur sehr eingeschränkten Schreibkomfort auf. Wassergeschützte Vollhub-Tastaturen hingegen unterscheiden sich in Aussehen und Bedienung kaum von einer gewöhnlichen PC-Tastatur, haben jedoch einen entscheidenden Nachteil: Die Reinigungs- und Desinfektionsflüssigkeit gelangt zwar meist problemlos in die Tastatur, sie kommt aber – wie auch Verunreinigungen und Keime - keineswegs so einfach wieder heraus, und verbleibt als Rückstand in der Tastatur. Wäscht man dann wassergeschützte Vollhubtastaturen, können sich Probleme für die Personensicherheit durch Keimproliferation ergeben.

Die Lösung: Medizinische Hygienetastaturen mit Silikonmembran über dem Tastenfeld bieten einen guten Schreibkomfort, und sind gleichzeitig sehr leicht zu reinigen und zu desinfizieren.

Silikonmembran-Tastaturen haben einen ergonomischen Tastenhub von etwa 2,5mm, vergleichbar mit dem moderner Notebooks. Geringe Tastenhöhe und die durchgängige, wasserdichte Versiegelung des Tastenfelds ermöglichen eine effiziente Reinigung und Desinfektion durch Sprühen und/oder Wischen. Die Reinigungsflüssigkeit kann nicht in das Tastaturinnere hineinlaufen, erneute Kontamination sowie späteres Auslaufen oder -tropfen wird damit verhindert. Ebenso ist die Ausbildung einer Nährlösung ausgeschlossen, da Silikonmembran und Kunststoffoberflächen nach erfolgter Reinigung schnell abtrocknen.

Die Kombination der hervorragenden Reinigungseigenschaften mit den Vorteilen beleuchteter Tastensymbole, ermöglicht auch den Einsatz in abgedunkelten oder wenig beleuchteten Räumen.

 



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